Schulprogramm

Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Photokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung der Anna-Schmidt-Schule reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

Vorwort der Schulleitung

Der Schulalltag wird im Wesentlichen davon bestimmt, Wissensvermittlung zu garantieren.

1. Erziehung zur politischen und religiösen Toleranz

Die Anna-Schmidt-Schule sieht ein wesentliches Ziel des Unterrichtes und des Schulalltages in der Erziehung zu einem demokratischen Verständnis und begreift Demokratie als Wettstreit politischer Ideen. Die Schüler sollen mit diesen Ideen bekannt gemacht werden und lernen, dazu einen eigenen begründeten Standpunkt einzunehmen, kontrovers zu diskutieren und kompromissbereit zu sein.

2. Erziehung zu sozialer Verantwortung

Anspruch der Schule ist es, nicht nur Bildung zu vermitteln, sondern auch soziale Kompetenz, denn Bildung wird nur fruchtbar im Miteinander des gesellschaftlichen Umfelds.

3. Montessori-Pädagogik an der Anna-Schmidt-Schule

Im August 1951 wurde an der ASS ein Montessori-Kinderhaus eröffnet, dem sich schon fünf Jahre später eine Montessori-Grundschule anschloss. Diese erhielt im Jahre 1959 den Status einer staatlich anerkannten Schule. Seit August 1999 bietet nun auch das Gymnasium in jeweils einer der Klassen 5-9 Unterricht an, in denen die pädagogischen Gedanken und Prinzipien Maria Montessoris einfließen.

4. Umsetzung des UNESCO-Gedanken

Die Lehrkräfte der Anna-Schmidt-Schule und die Mitglieder des Schulvereins der Anna-Schmidt e.V. sind der Überzeugung, dass die Schüler im Zusammenhang mit den UNESCO-Aktivitäten die soziale Kompetenz erhalten können, die sie brauchen, um die im 21. Jahrhundert anstehenden Probleme zu verstehen und zu ihrer Lösung beitragen zu können.

5. Alternative Unterrichtsmethoden

Bereits in allen vier Jahrgangsstufen der Grundschule hat sich fächerübergreifender Unterricht bewährt, dabei eignen sich besonders die Fächer Deutsch, Sachunterricht und Kunst, aber auch eine Verbindung mit den Fächern Mathematik, Kunst und Religion ist möglich. Als besonders geeignet erweisen sich naturkundliche und jahreszeitliche Themen

6. Förderung musischer und künstlerischer Aktivitäten an der Anna-Schmidt-Schule

Musik, Bildende Kunst und Darstellendes Spiel/Theater bieten den jungen Menschen die Möglichkeit, über die Sinne sich und ihr Umfeld wahrzunehmen. Diese Fächer appellieren mehr als andere an die Instanzen des Unbewussten. Sie sind daher – das rationale Verständnis von Welt komplementierend – eine Notwendigkeit, um sich seelisch zu stärken.

7. Sport an der Anna-Schmidt-Schule

Aufgabe des Schulsports ist es, seinen Anteil an der ganzheitlichen schulischen Erziehung zu leisten und allen Heranwachsenden wesentliche Einsichten und Fertigkeiten in Bewegung, Spiel und Sport zu vermitteln. Sie sollen auch über die Schulzeit hinaus ein Leben lang Freude am Sporttreiben haben.

8. Sucht- und Gewaltprävention

Kinder und Jugendliche werden heute im weitläufigsten Sinne mit Suchtmitteln konfrontiert. Das Spektrum reicht von illegalen Drogen über Nikotin und Alkohol bis hin zu übermäßigem Medienkonsum.

9. Nachmittagsbetreuung Frankfurt-Innenstadt

Die Anna-Schmidt-Schule bietet Schülern eine offene Nachmittagsbetreuung an. Hier können die Schüler gemeinsam essen, die Hausaufgaben erledigen, an einem Freizeitprogramm bzw. den Arbeitsgemeinschaften teilnehmen. Auch hier arbeiten Kollegen in Anlehnung an Maria Montessori, indem sie auf Respekt und Akzeptanz im täglichen Miteinander achten. Die Betreuung hat seit ihrer Entstehung im Sommer 1981 zunehmend an Bedeutung gewonnen.

10. Ganztagsgymnasium Nieder-Erlenbach

Die Ganztagsschule gehört seit 1945 zum Konzept der Anna-Schmidt-Schule. War damals die Einrichtung einer Ganztagsschule beispielgebend, ist sie heute aus dem Bildungsangebot nicht mehr wegzudenken.

Beschlossen von der Gesamtkonferenz am 13.9.2001 - überarbeitet im März 2010.